Seit die erneuerbaren Energien auf dem Vormarsch sind, wird der Otto-Normal-Verbraucher oft mit Terminologien konfrontiert, die nicht jedem direkt ganz klar sind. Wie Sonnenenergie, Wind –  und Wasserenergie gewonnen wird, ist vielen mittlerweile schon bekannt. Die Ressourcen von Mutter Erde bieten aber noch viel mehr. Die Biomasse ist eine der etwas unbekannteren erneuerbaren Energien, die aber dennoch genauso viel Aufmerksamkeit verdient.

Durch Abfälle zum Biodiesel

Auch Sonnenblumen sind zur Biomassenutzung als Zweitfrucht geeignet. Foto: Ute Pelz / pixelio.de

Biomasse wird aus den Abfällen von Menschen, Tieren und Pflanzen gewonnen und erlaubt dadurch nicht nur die Gewinnung von Energien wie Kälte, Strom und Wärme, sondern eben auch die Herstellung von sogenannten Biotreibstoffen wie Biodiesel.

Gerade die Gewinnung von Biotreibstoffen hat in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das Honda Hybridauto ist eines der Fahrzeuge bei dem die Hersteller besonderen Wert auf die Umweltfreundlichkeit des Endproduktes legen. Aber eben genau solche Autos verwenden immer noch Treibstoffe. Hier kommt nun das Biodiesel ins Spiel. Unsere Umwelt könnte immens davon profitieren, wenn die Mehrheit der Autofahrer auf Biodiesel oder Hybridmotoren umsteigt.

Auch in Österreich breitet sich die Nutzung von Biomasse aus. Momentan ist die Verwertung von Holz die größte Energiequelle der Biomassenutzer. Jedoch ist auch Holz eine begrenzte Ressource und so kann man hoffen, dass die Energiekonzerne sich auch weiterhin mit der Entwicklung der Energiegewinnung aus Biomasse beschäftigen werden. Da die gewonne Energie von erneuerbaren Ressourcen nicht immer als ausreichend gesehen wird, kann dieser Zweifel nur ausgeräumt werden, indem das Feld der Ressourcen erweitert wird. Biomasse kann in allen drei Aggregatzuständen verwendet werden. Doch egal ob es sich um flüssige, gasförmige oder feste Biomasse handelt, eines ist sicher: Energie wird freigesetzt, wenn eben diese Biomasse verbrannt wird. Die Freisetzung von Dampf ist ein weiterer positiver Nebeneffekt, der das Antreiben von Turbinen ermöglicht.

Die flüssige Form der Biomasse entspricht den schon angesprochenen Biotreibstoffen. Gerade in diesem Bereich sollten sich die Energiekonzerne intensiv einsetzen, da ein Vorsprung in Sachen Treibstoffersatz nur empfehlenswert sein kann. Auch wenn derzeit immer mehr Neuwagen wie der Accord auf dem Markt erscheinen, werden eben auch diese Hybridautos irgendwann einen anderen Kraftstoff brauchen. Es gilt sich Alternativen offen zuhalten und da kommen die Biotreibstoffe tatsächlich unheimlich gelegen.


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