Ökologisch korrekt ist Trend, deshalb gibt es auch immer mehr Autofahrer, die von normalen Verbrennungsmotoren auf Elektromotoren umsteigen wollen. Aber anders als beispielsweise bei der alternativen Energieförderung durch Photovoltaik stellt sich die Bundesregierung quer bei der Subventionierung alternativer Motorentypen. Von unterschiedlichsten Stellen kam die Forderung nach einer umfangreichen staatlichen Förderung, aber die Regierung lehnt diese inzwischen ab, obwohl sie offiziell für 2013 geplant war. Was die Gründe dafür sind? Wohl die Automobillobby, der ein Vorstoß in Richtung energieeffizienter Mobilität nicht so richtig in den Plan passen wird.

Think green? Löblich, aber effektiv diese Gedanken umsetzen sollte die Aufgabe sein. Foto: s.media / pixelio.de

Das wirkt sich vor allem auf umweltbewusste Autokäufer aus, die nur über ein kleines Budget verfügen. Diese greifen mangels Alternativen auf günstige Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor zurück. Nur selten werden gebrauchte Elektro- oder Hybridautos im Internet angeboten, doch gelegentlich kann man diese auch dort finden. Der Großteil des Angebotes beschränkt sich aber auf die altbekannten „Benzinvernichter”. Dabei sind Elektroautos für die Umwelt und das grüne Gewissen viel besser! Denn sie fahren nicht mit fossilen Brennstoffen, nein, sie lassen sich sogar mit Ökostrom fahren – vorausgesetzt man bezieht selber Ökostrom oder kommt an einer Ökostromzapfsäule vorbei.

Umrüsten ist möglich

Ein Schritt in die richtige Richtung – Hybridmodelle wie der neue Lexus RX 450h Vollhybrid machen auch die größere Klasse der SUV sauberer. Foto: Hersteller / Lexus

Auch diese Zapfsäulen können zum Problem werden, denn flächendeckend findet man die noch nicht in Deutschland. Auch das sollte Aufgabe der Bundesregierung sein, um wenigstens den Willen zur Mobilitätswende zu zeigen. Denn der Nachteil der Elektroautos ist die noch relativ geringe Reichweite der Autos. Diese ist unterschiedlich weit, je nach Hersteller und Modell. Aufgrund des noch nicht weit genug ausgebauten Ladestellennetzes gestaltet sich eine längere Fahrt als schwierig und muss gut geplant sein, schließlich muss man auch die Ladezeit der eingebauten Lithium-Ionen-Akkus einberechnen. Solange die Reichweiten noch nicht so groß sind, bieten sich übrigens Hybridautos an, die mit einem Elektromotor und einem weiteren Energiewandler ausgestattet sind. Ist beispielsweise der Akku leer, fährt man auf Basis eines anderen Brennstoffes weiter. Das ist für den Autofahrer effizienter, entlastet die Umwelt aber nur zu einem Teil. Wer sich von alledem aber nicht abschrecken will, der kann umrüsten. Es gibt einige Werkstätten, die gebrauchte Kleinwagen umrüsten und diese Autos somit fit machen für das 21. Jahrhundert.


Twittern Artikel twittern «