Elektro- und Hybridautos zählen im Moment zu den innovativsten Fahrzeugkonzepten und schüren die Hoffnung auf eine Mobilität ohne bzw. mit deutlich geringeren Emissionen, als es derzeit der Fall ist. Die Zeichen stehen gut, dass sich diese Art des Antriebs auf längere Sicht durchsetzen wird, denn schon heute haben bereits beinahe alle Hersteller zumindest ein Hybridmodell im Programm. Allen Jubelrufen zum Trotz scheinen aber langsam dunkle Wolken am Elektrohimmel aufzuziehen, denn aus aller Welt häufen sich die Meldungen über Unfälle mit Elektro- und Hybridautos.

Lebensgefahr durch Elektro- und Hybridautos?

Von Bränden und Explosionen ist da die Rede und so darf man sich zurecht fragen, ob die viel gelobte Technologie der Zukunft vielleicht nicht ausreichend in der Praxis erprobt wurde und dem Verbraucher bislang noch unbekannte Risiken in sich birgt.

Unfälle mit Elektroautos scheinen eine brandgefährliche Sache zu sein. In den Meldungen der jüngst vergangenen Zeit konnte man immer wieder von explodierenden Batterien und in Folge brennenden Autos lesen. Erst vor Kurzem fing in China ein zum Taxi umgebautes Elektroauto Feuer, nachdem es in einen Unfall mit einem anderen Fahrzeug verwickelt war. Dieses prallte so unglücklich in das Taxi, dass dessen Akkus Feuer fingen, woraufhin drei Insassen den Tod fanden.

Momentan gehört ein Elektro- oder Hybridauto, wie hier die Studie “Nils” von Volkswagen, fast zum Pflichtprogramm der großen Hersteller. Doch mit der Technik kommen auch neue Gefahrenquellen. Langzeitstudien fehlen durch die geringe Anzahl an Fahrzeugen – wie sicher sind die Antriebstechnologien wirklich? Foto: Autoviva.com / flickr.com

Zwar muss man in diesem speziellen Fall anmerken, dass aufgrund der Nutzung des Fahrzeuges als Taxi der Einbauort der Akkus verändert wurde, doch scheint gerade von Lithium-Ionen-Akkus eine gewisse Gefahr auszugehen. In diesen kann es aus zahlreichen Gründen zu einem Kurzschluss kommen, welcher verheerende Brände und Explosionen zur Folge haben kann. Zu den Ursachen eines Kurschlusses können etwa eine Veränderung des Akkus, wie zum Beispiel durch individuell vorgenommene Umbaumaßnahmen, sowie eine Krafteinwirkung von außen, wie zum Beispiel bei einem Aufprall, zählen.

Beides sind also Gefahrenquellen, die sich mehr oder weniger einfach vermeiden und umgehen lassen. Gerade der Einbauort von Akkus scheint von enormer Bedeutung zu sein und sollte stets so gewählt werden, dass diese im Falle eines Unfalls so gut wie möglich geschützt sind. Dann sind nämlich auch Elektro- und Hybridfahrzeuge nicht gefährlicher als jene mit herkömmlichem Motor.


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