An ständig steigende Preise für Energie, sei es Benzin oder Strom, haben sich die Verbraucher mittlerweile schon gewöhnt. Was viele nicht wissen: Genau wie beim Benzin an der Tankstelle sind auch beim Strom die Kosten regional sehr unterschiedlich. Ein Stromrechnervergleich zeigt einen allgemeinen Trend: In Ostdeutschland ist der Strom bei weitem am teuersten, relativ günstig kommen dagegen die Bayern weg. Noch steckt die Elektromobilität in den Kinderschuhen, um wirklich auf breiter Ebene eingesetzt zu werden. Doch zeigt diese Preisgestaltung bereits jetzt, wen sein Elektrofahrzeug in Zukunft teurer kommen würde?

Einige zahlen mehr – andere weniger

Die teuersten Regionen der Republik liegen aktuell in Thüringen und Sachsen

Strom braucht das Elektrofahrzeug – doch nicht überall gibt es den zu einem einheitlichen Preis. Foto: Kurt F. Domnik / pixelio.de

Oasen für relativ günstigen Strom sind im Osten Deutschlands lediglich die beiden Metropolen Berlin und Dresden, außerhalb dieser Städte kostet der Strom tendenziell mehr als in Westdeutschland. Weit mehr als zehn Euro pro Monat trennen die günstigsten Regionen in Deutschland von den teuren. Lediglich 45,92 Euro fallen pro Monat für den Strom bei einem Jahresverbrauch von 2800 Kilowatt beim Spitzenreiter Aschaffenburg an. Das Schlusslicht des Vergleiches sind die Orte Sande und Stuhr, wo die Verbraucher 62,50 Euro pro Kilowattstunde für den selben Verbrauch blechen müssen.

Natürlich gibt es im Stromrechnervergleich auch gravierende Unterschiede, wenn es darum geht, welche Art von Strom aus der Steckdose kommen soll. Unter der Internetseite Stromauskunft.de findet sich beispielsweise ein großer Vergleich, der unterscheidet zwischen folgenden Kriterien: Lokale Versorger, Ökostrom und alle Tarife.

Im Bereich Ökostrom hat Lingen an der Ems die Nase ganz vorn

Ein Zweipersonenhaushalt, der sich dort ausschließlich mit regenerativen Energiequellen versorgt, bezahlt für einen Jahresverbrauch von 2800 Kilowattstunden 654,60 Euro. Das Schlusslicht in diesem Vergleich liegt übrigens in Hessen: Ein Vergleichshaushalt bezahlt dort pro Jahr für den Ökostrom 881,01 Euro.

Wer die hohen Strompreise nicht länger hinnehmen will, sollte darüber nachdenken, den Anbieter zu wechseln. Allein dadurch lassen sich die Stromkosten für viele Haushalte stark senken. Viele betroffene scheuen allerdings vor diesem Schritt zurück, weil sie viel Aufwand befürchten. Oder im schlimmsten Fall sogar, von der Stromversorgung abgeschnitten zu sein. Im Netz gibt es deshalb viele nützliche Tipps zu diesem Thema. Die Zukunft wird es zeigen, wie wirtschaftlich Elektrofahrzeuge später noch sein können, um Sie sich in der Anschaffung, wie auch der Unterhaltung leisten zu können. Denn Strom wird teurer, wie auch aktuell Benzin und Diesel keine wirklichen Grenzen mehr kennen, um mit Rekordpreisen Tankstellenkunden zu verärgern.


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