Volkswagen steigt in die Windkraft ein

Der größte europäische Autobauer, die Volkswagen AG, steckt fast 1 Milliarde Euro in erneuerbare Energie. Mit diesem Schachzug will Firmenpatriarch Ferdinand Piëch und seine Führungsriege um Martin Winterkorn die Wertschöpfungskette im Bereich der Elektroautos erweitern und den grünen Strom direkt an die Kunden von zukünftigen VW Elektroauto Kunden verkaufen.

Bild: Gabi Schoenemann / pixelio.de

Hierfür soll zunächst bis zum Jahresende ein schlagkräftiger Partner im Bereich Windenergie präsentiert werden. Momentan steckt das VW Managment in Verhandlungen mit insgesamt vier Unternehmen im Bereich der ökologischen Stromerzeugung.

Insgesamt soll bis zum Jahr 2014 1 Milliarde Euro in die Erzeugung von Energie durch Wind, Wasser und Sonne gesteckt werden, vorrangig werden Investments in die Windenergie getätigt da hier der Wirkungsgrad und die Verfügbarkeit am attraktivsten ist.

Voll auf Kurs

Trotz der vielen rechtlichen und politischen Herausforderungen beim Bau von Windparks auf hoher See soll der Plan von Volkswagen den CO² Ausstoß bei der Autoproduktion bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu senken nicht gefährdet sein ließ das Managment verlauten.

Zusätzlich zu der Senkung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase bei der Produktion ergibt sich ein weiteres Nutzungsszenario durch das Investment in erneuerbare Energien. So soll den zukünftigen Käufern von Elektroautos aus dem WV-Imperium, hierzu zählen unter anderem Marken wie Audi, Porsche und Skoda, auch ein „Strompaket“ zum Auto angeboten werden. Durch die geplante eigene Energieproduktion kann VW in diesem Bereich aus den Füllen schöpfen und dem Kunden ein Gesamtpaket aus Fahrzeug und Strom bieten.

Als ersten Schritt hierfür wird VW Produktionskapazitäten in Höhe von 200 Megawatt im Bereich der Windenergie kaufen, das entspricht ungefähr 20 Prozent der Leistung eines Atomkraftwerkes.

Der Energieumschwung ist voll im Gange

Das der Energiewende nun auch in der Industrie angekommen ist zeigt nicht nur das Engagement von Volkswagen, auch Blackrock, seines Zeichens größter Vermögensverwalter der Welt, fokussiert Investments im Bereich der erneuerbaren Energie in Deutschland. So hat das US-Unternehmen jüngst verkünden lassen 360 Millionen Euro in den Windpark „Meerwind“ zu investieren – mit der Aussicht auf weitere Investments.

Schon heute ist es möglich für Privathaushalt den Energiebedarf mittels erneuerbaren Energien zu decken, hierfür muss lediglich der richtige Stromanbieter wie HitStrom beispielsweise gewählt werden. Eine Übersicht über alle Anbieter mit speziellen Ökotarifen, wie VW sie anbieten will, findet man auf aktuellen Vergleichsportalen.

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